VOX | Anni Dunkelmann testet neues Mobilitätskonzept

Mieten statt kaufen: VOX "auto mobil" lässt sich vom like2drive CEO Niels Reimann das wirkungsvolle Konzept des Unternehmens erläutern.

Im VOX-Automagazin "auto mobil" dreht sich alles rund um die Freude am Fahren. Reporterin Anni Dunkelmann berichtete in einem Beitrag vom 4.6.2018 über neue Mobilitätskonzepte als Alternative zu Carsharing und sprach mit like2drive-CEO Niels Reimann sowie einem like2drive-Kunden.

Auf der Website von auto mobil können Sie den Beitrag online ansehen oder das Transkript hier nachlesen.

Transkript zum Videobeitrag über like2drive

Anni: "Shared Economy ist gerade total im Kommen – gerade bei Autos. Wir müssen nicht mehr jedes Auto besitzen. Wir benutzen es einfach gerade dann, wenn wir es brauchen. Und wenn wir fertig sind, fährt jemand anderes damit. Ganz einfach.

Aber diese Carsharing-Sache hat auch ein paar Nachteile. Man kann es immer nur kurz machen. Wenn man länger fährt, kann es ganz schön teuer werden. Und außerdem steht auch nicht immer ein Auto dort zur Verfügung, wo man gerade ist.

Bei einem eigenen Auto muss man sich andererseits um total viel kümmern. Bei der Auswahl geht es schon los. Und was dann noch alles dazukommt: die Zulassung, die Versicherung, die Steuern, die ganzen Inspektionen, und, und, und.

Für dieses Problem haben sich ein paar Anbieter was Schickes ausgedacht. Sie nennen das "Auto im Abo". Da bekommt man für eine Grundrate im Monat ein Auto direkt vor die Tür. Man muss sich um nichts mehr kümmern.

Was das alles beinhaltet, welche Vorteile und Nachteile das hat und ob das sinnvoll ist, wollen wir jetzt rausfinden."

 

Passanten im Interview zum Thema Auto-Abos

In Köln unterwegs – Anni Dunkelmann befragt Passanten: "Hast  du dich schon mal mit dem Thema Auto-Abos beschäftigt?"

Antworten:

  • "Auto-Abos? Ne!"
  • "Wär nicht verkehrt" - "Aber man hat dann ja nicht mehr das eigene." - "Egal, Hauptsache man kann fahren."
  • "Ist doch gut, wenn man dann regelmäßig ein neues Auto bekommt."
  • Zum Thema Statussymbol: "Ach, wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, dann ist das ja egal, dann geht es eher um das Praktische."

 

Auto-Abo als praktische Mobilitätslösung

Praktisch scheint ein Auto-Abo also zu sein, aber was steckt eigentlich dahinter? Anni Dunkelmann sucht zuerst mal im Internet. Zwei Anbieter fallen ihr dabei sofort ins Auge: die Münchener Firma cluno und like2drive aus Köln.

Anni Dunkelmann fragt ihre Kollegin: "Kennst du das, diese Auto-Abo-Geschichte?" 

Kollegin: "Nein." 

Anni: "Wir recherchieren das heute. Hast du noch nie was davon gehört?" 

Kollegin: "Hab ich noch nie gehört." 

Anni: "Das ist sowas wie ne Flatrate. All-inlcusive. Musst dich um nichts kümmern. Zahlst einmal im Monat eine Summe und hast dann dafür ein Auto."

Nur tanken muss man noch selbst. Beide Firmen werben mit hoher Flexibilität durch kurze Vertragslaufzeiten von 6 bzw. 12 Monaten. Das günstigste Modell bei Cluno ist ein Opel Corsa für 259 Euro, bei like2drive ist es z.B. ein Seat Mii für 199 Euro. Das teuerste Modell bei Cluno ist ein Audi Avant Sport, der kostet 679 Euro. Bei like2drive kostet der Alfa Romeo Stelvio Super 629 Euro im Monat.

Anni stößt im Internet auf den Schadenskatalog. Bei Mietwagen können Schäden nämlich schnell zur Kostenfalle werden. Wie ist das bei den Auto-Abos? Dazu interviewt sie like2drive-CEO Niels Reimann.

 

like2drive-CEO Niels Reimann im Interview mit Anni Dunkelmann

Anni: "Wie funktioniert das mit Ihrem Auto-Abo?"

Niels: "Unser Auto-Abo ist für Leute, die Mobilitätslösungen benötigen, und zwar kurzfristiger Natur. Und gerade in der jetzigen Zeit ist das Thema Auto-Abo sehr en vogue und viele deutsche Hersteller probieren sich damit aus, z.B. Daimler, Porsche, VW, und es gibt noch andere Marktbegleiter. Und die sind alle deutlisch teurer.

Wir bieten das erste Auto-Abo an für jedermann, im Preissegment zwischen 199 und 400 Euro. Wir leben natürlich nicht nur von Luft und Liebe und Autospaß. Wir können so günstig sein, weil wir entsprechende Rahmenverträge mit Autoherstellern haben. Letztendlich können wir unsere günstigen Einkaufskonditionen, die wir über die Masse bekommen, an unsere Kunden weiterreichen."

Anni: "Anderes Thema: Fahrzeugrückgabe. Wenn mir jetzt zum Beispiel einer eine Beule reinfährt oder wenn ich im Auto Flecken mache oder irgendwas kaputtmache, das verunsichert mich immer total. Wie läuft das dann? Sind z.B. Kratzer oder Beulen an der Tür: ist das eine Gebrauchsspur oder eine Alterserscheinung?"

Niels (geht mit Anni zu einem like2drive-Fahrzeug): "Ich habe hier mal einen Fiat 500 mitgebracht, der ist gerade zurückgekommen. Der sieht sauber aus, ist auch aufbereitet und hat nur minimale Gebrauchsspuren.

Um das mal zu zeigen, hier am Heck sind kleine Lackkratzer drinnen. Vorn auf der Motorhaube auf dem weißen Lack haben wir kleine Steinschläge. Das sind alles Gebrauchsspuren, und die darf ein Auto haben. Gar keine Frage! Dieses Auto soll zeigen, dass jedes Fahrzeug sowas bei der Rückgabe haben darf."

Anni: "Was passiert denn eigentlich mit den Wagen, die nur ein Jahr lang gewollt wurden?"

Niels: "Die Fahrzeuge werden danach als Jahreswagen vermarktet und gehen zurück zu unseren strategischen Handelspartnern, über die wir die Fahrzeuge auch bezogen haben. Sie werden dort aufbereitet und verkauft."

 

Anni Dunkelmann interviewt einen like2drive-Kunden

Anni (begutachtet ein like2drive-Fahrzeug): "Dieser Wagen hier zum Beispiel sieht tip-top aus. Keine Gebrauchsspuren, kein Schaden, alles wie neu. Und den fährst du, Michael."

Anni und like2drive-Kunde Michael schütteln die Hände.

Anni: "Du hast jetzt dieses Angebot wahrgenommen. Erzähl mal, wie kommt das."

Michael: "Ich brauchte ein Auto. Im Spätersommer habe ich dann angefangen, mich zu erkundigen. Da gibt's ja viele Möglichkeiten.

Man kann einen Gebrauchtwagen nehmen, aber das fand ich nicht so cool, weil ich ziemlich jung bin und nicht so viel Geld zur Verfügung habe. Da bliebe dann nur die Variante, so eine alte Möhre zu nehmen, um ehrlich zu sein. Und dann im Winter: Funktioniert die Batterie? Sind die Reifen abgenutzt? Das sind alles so Themen, mit denen ich mich nicht beschäftigen wollte.

Dann habe ich mal nach Leasing erkundigt. Da gibt es ja auch diverse Anbieter. Und da ist das Problem, dass die Kosten, finde ich, nicht so transparent sind. Man muss die Versicherung bezahlen, man muss die Steuern bezahlen. Und das hat mich alles nicht so überzeugt.

Da passte ein Auto-Abo besser."

Anni: "Du sagst, du bist noch ganz jung und hast noch nicht so viel Geld, aber du kannst Hunderte Euro im Monat abdrücken?"

Michael: "199 Euro sind das."

Anni: "Und das findest du wenig?"

Michael: "Ja. Man muss halt sehen, dass da alles dabei ist. Das ist quasi so wie Netflix. Ich weiß genau, was ich bezahle. Und die Laufzeit ist nicht allzu lang. Ein Jahr, dann kann ich das Fahrzeug wieder abgeben. Wenn es mir gefällt, kriege ich ein neues Auto. Wenn nicht, dann nicht. Ein Handyvertrag läuft da länger. Ich bin damit sehr zufrieden."

Ihre Kundenbetreuer bei like2drive: Julia Brenig & Riccardo Sorressa

Julia Brenig & Riccardo Sorressa 

E-Mail: team-kundenbetreuung(at)like2drive.de

Tel.: 0221 292 822-10

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